Transparenz und das Spektrum unternehmerischer Verantwortung

Transparenz und das Spektrum unternehmerischer Verantwortung

Transparenz und das Spektrum unternehmerischer Verantwortung 150 150 Cotton Conference Bremen

Bremen, den 9. März 2021: Der Countdown läuft: Am 17. März fällt der Startschuss für die in der fast 150jährigen Geschichte der Bremer Baumwollböse erste Internationale Baumwolltagung im digitalen Format. Nach derzeitigem Anmeldestand kann mit annähernd 400 bis 500 Teilnehmern aus 25 Ländern der international vernetzten Baumwoll- und Textilbeschaffungskette gerechnet werden. An den zwei Veranstaltungstagen des 17. und 18. März erwartet die Besucher der virtuellen Tagung ein Programm State of the Art, gekoppelt mit brisanten Diskussionsrunden und vielfältigen Interaktions- und Dialogmöglichkeiten.

Transparenz für Produktionsprozesse und unternehmerische Sorgfaltspflichten bei Einhaltung von Menschenrechten bei Produktion und Beschaffung nehmen derzeit einen breiten Raum in der öffentlichen und politischen Diskussion ein. Drei Vorträge, die das Thema aus jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln aufgreifen, leisten einen Beitrag zur Meinungsbildung.

Politik pocht auf unternehmerische Sorgfalt

Anosha Wahidi © BMZ

Am 03. März 2021 hat das Bundeskabinett den Gesetzesentwurf für ein Sorgfaltspflichtengesetz (auch bekannt als „Lieferkettengesetz“) angenommen. Nach intensiven Diskussionen wird nun im Deutschen Bundestag ein Gesetz diskutiert, das auf Basis der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte die unternehmerischen Sorgfaltspflichten kodifiziert. Durch dieses ambitionierte Gesetz sollen große Unternehmen verpflichtet werden, entlang ihrer Lieferketten auf die Einhaltung von Menschenrechten zu achten. Die deutsche Bundesregierung bereitet aber auch Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft vor, die den Unternehmen die Umsetzung der gesetzlichen Verpflichtungen erleichtern sollen.

Diese Maßnahmen sowie die Kernpunkte des deutschen Gesetzes wird Anosha Wahidi in ihrem Vortrag darstellen. Sie ist Leiterin des Referates Grundsatzfragen Nachhaltigkeit in Globalen Lieferketten und Beauftragte für Nachhaltigkeitsstandards im deutschen Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Weg der Wirtschaft: Durch effizienten Datenaustausch Zeit gewinnen

Andreas R. Schneider
© Global Textile Scheme

Aus Sicht der Wirtschaft bringt ein Datenaustausch innerhalb von fragmentierten Lieferketten im Hinblick auf die geforderte Transparenz erheblichen Aufwand an Zeit und Kosten mit sich. Die Arbeit verlangsamt Prozesse und Lead Times bei Beschaffung, Produktion und Verwaltung erheblich, was gleichzeitig teuer ist. Dieser für Unternehmen mit hohem bürokratischem Aufwand verbundenen Seite der Transparenz bzw. Hürden bei der Einhaltung von Sorgfaltspflichten widmet sich Andreas R. Schneider. Er ist CEO der Global Textile Scheme GmbH mit Sitz in Düsseldorf, Deutschland.

 

Klaus Baader © Freudenberg Performance Apparel

Ko-Partner beim Vortrag von Andreas R. Schneider ist Klaus Baader, Head of Supply Chain Management Europe bei Freudenberg Performance Materials Apparel, Weinheim, Deutschland. Das Unternehmen ist als Vorlieferant Spezialist für technische Textilien in den Sparten wie z.B.  Bekleidung, Automobil, Baumaterialien. Freudenberg verfügt über 35 Produktionsstätten in 15 Ländern.

 

 

 

Schaffung von Transparenz – der internationale Blick

Andrew Olah © Olah Inc.

Andrew Olah, geschäftsführender Gesellschafter von Olah Inc. New York, USA lenkt mit seiner Erfahrung den Blick auf transparente Prozesse in der hochgradig arbeitsteiligen Jeanswear- und Denimproduktion. Gegründet 1959 als Familienunternehmen und Textilagentur in Kanada entwickelte sich sein Unternehmen zu einer international operierenden Beschaffungs-, Consulting- und Eventagentur. 2004 etablierte Andrew Olah mit der Kingpins Show in New York, Amsterdam, Hong Kong einen in seiner Art einzigartigen Treffpunkt der weltweiten Denim- und Jeanswear-Community. Mit ‚Kingpins Transformers‘ entstand parallel dazu eine Bewegung, die darauf abzielt, die Denim-Gemeinschaft durch intensiven Dialog aller an der Produktion von Jeanswear beteiligten Stufen umweltverträglicher, sozialer, transparenter und wirtschaftlich stabiler zu machen. Transformers räumt in seinen über soziale Medien ausgestrahlten Truth-Serien mit Mythen und Märchen über die Textil- und Baumwollproduktion auf und trägt zu Objektivität bei.

 

Über die weiteren Inhalte der Baumwolltagung und des Rahmenprogramms in ihrem Umfeld berichten wir fortlaufend in weiteren Pressemeldungen. Auch auf der Internetseite der Tagung sind die aktuellen Tagungsnews und Programmdetails einzusehen. https://cotton-conference-bremen.de/program/.

Wir freuen uns über eine aktive Berichterstattung. Interviewanfragen im Vorfeld werden schnellstens bearbeitet. Schon jetzt laden wir Journalisten zur Tagung ein. Das Akkreditierungsformular finden Sie im Anhang zur Pressemeldung. Es ist auch über die Tagungshomepage https://cotton-conference-bremen.de/press/ jederzeit verfügbar.

In der Pressemitteilung enthaltene Bilder können mit Angabe der Quelle/des Urhebers für die Veröffentlichung verwendet werden.

Für weitere Informationen, Kontakt und Interviewwünsche wenden Sie sich an:

Bremer Baumwollbörse

Elke Hortmeyer, Kommunikation und internationale Beziehungen

Tel.: +49-421-3397016 | E-Mail: hortmeyer@baumwollboerse.de

www.cotton-conference-bremen.de  | www.baumwollboerse.de

Über die Internationale Baumwolltagung

Die Internationale Baumwolltagung Bremen – The Hybrid Edition bietet insgesamt 14 Konferenzsessions mit hochaktuellen Themen aus der internationalen Baumwoll- und Textilwirtschaft. Neu im virtuellen Format ist die Möglichkeit, sich zwischen zwei parallelen Vortragssträngen zu entscheiden: Im ‘Conceptual Track’ geht es um aktuelle Herausforderungen und grundlegende Fragen der Branche, während sich der ‘Technical Track’ vorwiegend technologischen und wissenschaftlichen Entwicklungen widmet. Alle Sessions zeichnen sich durch hohe Interaktionsmöglichkeiten in Form von moderierten Chats, Umfragen und Fragerunden aus.

Zusätzlich bietet der ‚Interaction Track‘ Gelegenheit für Break-Out-Sessions, Posterpräsentationen sowie individuell organisierte virtuelle Tischgespräche. Ein digitaler Matchmakingservice, Business-Speeddating sowie umfangreiche Möglichkeiten für Diskussionsrunden in den Pausen runden die Networking-Angebote ab. Zudem ermöglicht es die virtuelle Plattform, jederzeit Fragen an Referenten zu übermitteln und sich mit interessanten Kontakten zu Video- oder Audiocalls zu verabreden. Mehr Informationen über die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten finden sich auf der Tagungswebsite unter https://cotton-conference-bremen.de/virtualexperience/

Organisatoren der Internationalen Baumwolltagung sind das Faserinstitut Bremen e.V. (FIBRE) und die Bremer Baumwollbörse.

Download der Pressemitteilung: Transparenz und das Spektrum unternehmerischer Verantwortung

 

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