Rückverfolgbarkeit von Baumwolle – Möglichkeiten und Grenzen kontrovers diskutiert

Rückverfolgbarkeit von Baumwolle – Möglichkeiten und Grenzen kontrovers diskutiert

150 150 Cotton Conference Bremen

Traceability oder Rückverfolgbarkeit: seit geraumer Zeit kommt dem eine immense Bedeutung in der Supply Chain zu. Zuverlässige Rückverfolgbarkeit bis zum Ursprung der Faser – reines Wunschdenken und Marketinginstrument? Fakt ist, Käufer von Baumwollprodukten wollen heute wissen, ob ihre Lieferanten versprochene Nachhaltigkeitskriterien für ihre Produkte einhalten. Auf der Internationalen Baumwolltagung Bremen gehen wir den Fragen in Expertenvorträgen und Diskussionen nach.

Moderiert von Kai Hughes, Executive Director des International Cotton Advisory Committee, Washington, werden unterschiedliche Techniken wie DNA-Tests, Fingerabdruck-Analyse-Technik, Marker-Methoden und Block-Chain-Verfahren vorgestellt. Zur Bewertung und zur Einschätzung von Möglichkeiten und Einschränkungen bei der Anwendung kommen auch die Nachfrager der Technik, die Retailer, zur Klärung ihrer Erwartung zu Wort. Hier darf mit kontroversen Diskussionen gerechnet werden.

Über Techniken zur aktiven Produktmarkierung und den Möglichkeiten nachgelagerter Prüfung informieren Gediminas Mikutes von der Haelixa GmbH, Schweiz und Paul Stenning, Fibremark Solutions Ltd., Großbritannien in ihren Vorträgen.

Zu Möglichkeit der Nutzung von produktinhärenten Identifikationsmöglichkeiten durch Fingerabdrucktechnik spricht Sam Lind, Oritain Global Ltd, Neu Seeland. Hierzu dient die Bestimmung der Element- und Isotopenverteilung in Baumwolle.

Heinz Zeller, Hugo Boss Ticino SA, Schweiz informiert mit dem Thema ‚Transparenz für Mode in einer digitalen Welt‘, über die Erwartungen eines Modeproduzenten und stellt dazu sein auf Block Chain Technologie basierendes Traceability- Modell vor.

Damien Sanfilippo, Better Cotton Initiative, Schweiz, klärt über die Bemühungen der BCI bei der Schaffung von Transparenz in der Lieferkette auf und skizziert zukünftige Wege.

Heinrich Schultz, Cotton South Africa, Südafrika, stellt eine auf sein Land zugeschnittene Sustainable Cotton Traceability Plattform, die auf einem integriertem Beschaffungsmodell basiert, vor, sowie ihre Handhabung in der Praxis.

Ausführliche Informationen zur Internationalen Cotton Conference finden Sie unter:
www.cotton-conference-Bremen.de